Pickups

Renault Alaskan

A new Pickup around...

Renault pickt sich einen Vorteil aus der Allianz mit Nissan heraus und präsentiert den ersten Pickup der Marke: Der Alaskan basiert auf den Nissan Navara. Ab Oktober gibt es den Wagen auch in Österreich - als Doppelkabiner und mit zuschaltbarem Allradantrieb.
02.10.2017
Schon im Juli vergangenen Jahres haben wir über den neuen Mitstreiter am Pickup-Markt berichtet, jetzt kommt Renaults erster Pickup auch in Österreich auf den Markt. Der 5,39 Meter lange Doppelkabiner wird von Dieselmotoren mit wahlweise 163 PS oder 190 PS angetrieben.

Renault wendet sich mit dem Alaskan - sinngemäß wie alle Anbieter im Segment - an "Handwerker, Gewerbetreibende und Landwirte, die ihn als robustes Arbeitsgerät schätzen ebenso wie an Privatkunden, die ihn als vielseitigen Begleiter für ihre Freizeitaktivitäten nutzen".

Der Alaskan kommt in Österreich zum Marktstart in der Variante mit Doppelkabine und 2,46 Quadratmeter großer Ladefläche auf den Markt. Die Ladeflächenlänge misst 1,58 Meter, die Ladeflächenbreite 1,56 Meter. Die maximale Nutzlast liegt bei 960 Kilogramm. Die Ladefläche lässt sich durch die mit 500 Kilogramm belastbare Heckklappe noch verlängern, sodass beispielsweise ein Motorrad halbwegs problemlos aufgeladen werden kann. Für die Sicherung der Fracht sorgt ein spezielles Verzurrsystem, bestehend aus drei Schienen an den Seitenwänden und der hinteren Kabinenwand. Die maximale Anhängelast beträgt 3,5 Tonnen.

Die Common-Rail-Diesel-Aggregate mit 2,3 Litern Hubraum leisten 163 oder 190 PS. Für die aus dem Renault Master bekannten Vierzylinder-Triebwerke mit Start-Stopp-System wird ein durchschnittlicher Verbrauch von 6,3 Litern Diesel pro 100 Kilometer ausgewiesen. Alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe bietet Renault auch eine 7-Stufen-Automatik an.

Der Alaskan verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb. Standardmäßig wird er über die Hinterachse angetrieben, per Drehregler verbindet eine Klauenkupplung Vorder- und Hinterachse und verteilt die Antriebskraft fix in einem Verhältnis von 50:50 auf die beiden Achsen. Für's schwere Gelände gibt es eine - mit einem Verhältnis von 2,72:1 sehr kurz ausgelegte - Geländeuntersetzung, dazu ein per Elektronik zu vermindertem Schlupf ausgelegte Differenzialbremse an der Hinterachse. Alternativ bietet Renault sogar ein mechanisches Sperrdifferenzial für die Hinterachse an. Serienmäßig an Bord sind ein Bergan- und ein Bergabfahrassistent.

Der Alaskan kommt Ende Oktober dieses Jahres zu Preisen ab 28.000 Euro netto (33.600 Euro brutto) zu den Händlern.


Fotos: Hersteller
Text: GELAENDEWAGEN.AT

Suche


Werbung


(c) gelaendewagen.at