SUVs + Offroader

Der Lamborghini Urus

Lambo probiert's wieder 'mal

Die Geschichte der Lamborghini-SUVs ist schon eine lustige. Seit Ende der Siebziger versuchen sich die Italiener in diesem Segment. Bislang erfolglos. Jetzt, unter Porsche- bzw. VW-Ägide, soll es endlich klappen. Mit dem Urus.
10.12.2017
2009 war es, als wir als Quasi-Retrosektive den Lamborghini "LM 002" als "historische Groteske" präsentiert haben. Einen vor Kraft nur so strotzenden Geländewagen mit dem Motor aus dem legendären Countach. Könige, Schauspieler und Rennfahrer kauften den Wagen - so ging gleich der erste LM 002 an den König von Marokko. Allein ... es wurden nur 300 Fahrzeuge gebaut. Dann: war Schluss. Ende, Italo-Gelände.

Der Lamborghini LM 002


Auf der Peking Motor Show 2012 feierte Lamborghini dann ein - selbst ernanntes - "gleichermaßen überraschendes wie spektakuläres Comeback im SUV-Segment". Der "Urus" präsentierte sich als exaltiertes und bombastisches Konzeptfahrzeug, das "in puncto Performance seinesgleichen sucht".

Dann: wieder Stille. Nix Neues mehr vom Lambo-SUV. Dann, jetzt, Ende 2017: Ein neuer Anlauf des längst unter VW-Schirmherrschaft stehenden Traditionsunternehmens aus Sant'Agata. "Super Sport Utility Vehicle" nennt die Presseaussendung aus dem Hause Porsche den Urus. Eine "neue Nische im Luxussegment, mit wegweisender Leistung und Fahrdynamik, einzigartigem Design, Luxus und Nutzwert" will man damit begründen. "Es handelt sich um einen waschechten Lamborghini in Bezug auf Design, Leistung, Fahrdynamik und Emotionen und ist gleichzeitig alltagstauglich in jeder Situation", sagt Stefano Domenicali, der CEO von Automobili Lamborghini.

Schau' ma moi, würde der mit natürlicher Skepsis geborene Österreicher sagen.

Bombastisch wäre es jedenfalls wieder, das Lambo-SUV. Mit einem 4,0 Liter V8 Biturbo-Motor und 650 PS ausgestattet. 3,6 auf 100, heißt es. Topspeed: 305. Wäre Wien-Salzburg in unter einer Stunde. Theoretisch. Schau' ma moi.

Fotos: Hersteller
Text: GELAENDEWAGEN.AT

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