Offroad weltweit

Ares X-Raid

Der blechgewordene Alptraum jedes G-Fans

Das - pardon - ist der blechgewordene Alptraum jedes Mercedes-G-Fans. Der italienische "Veredler" Ares ver......-, tja, was eigentlich? - den Klassiker G. Dio mio.
29.11.2017
"Himmel hilf" sagte der eine. "Die Wöd steht auf kan Foi mehr laung" der andere. Der dritte fiel kommentar- und letztlich bewusstlos unter den Redaktionsschreibtisch. Dabei hatten wir den drei G-Fans nur die Fotos vom "Ares X-Raid" gezeigt, einer italienischen "Veredelung" des Mercedes G.

Das im italienischen Modena beheimatete Unternehmen macht aus dem Mercedes-AMG G 63 den "X-Raid".

"X-Raid" heißt dieses Ding also. Wir sind schon gespannt, wie Sven Quandt - Besitzer des höchst erfolgreichen "X-Raid"-Rallyeteams, das unter anderem den fantastischen Mini John Cooper Works Rallyeraid-Wagen baut - auf die Namensgebung des originellen Italo-G reagieren wird. Egal.

"Der Gründer und Geschäftsführer von Ares, Dany Bahar, verspricht den künftigen Kunden einiges", heißt es in einer Presseaussendung. Dieser "erfahre in Sachen Design und Individualisierung seines Fahrzeugs kaum eine Begrenzung". Jedes Fahrzeug sei ein Einzelstück, bei dem Ares den neuen Besitzern helfe, "ihre höchst individuellen Vorstellungen umzusetzen".

Dio mio. Oder, wie es ampnet in einem Bericht so diplomatisch zu formulieren weiß: "Ob er (der G, Anm. der Red.) dadurch schöner geworden ist, liegt im Auge des Betrachters".

Ares hat den AMG-V8-Motor des G jedenfalls auf mehr als beachtliche 760 PS gesteigert. 250 Sachen sollen damit möglich sein. Das ist auch der Abspeckkur zu verdanken - der X-Raid wiegt 200 Kilo weniger als der arme Ausgangs-G. Die ziemlich "gerundete" Karosserie aus Carbon und Alu soll dabei zusätzlich helfen.

Auch das Cockpit hat Ares weichgespült. Es zeigt sich deutlich rundlicher, dazu gibt es ein Sportlenkrad und reichlich Nappa-Leder.

Der Preis für eine von Ares so "interessant" und individuell modifizierte G-Klasse ist übrigens auch lustig. Das Lachen wird Ihnen aber schnell vergehen. Wir reden nämlich von 460.000 (vier. hundert. sechzig. tausend.). Euro, wohlgemerkt. Dio mio. Aber wir wiederholen uns.


Fotos: Hersteller / ampnet
Text: GELAENDEWAGEN.AT

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