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Etwas Großes ist geschehen:
Der Suzuki Kizashi im Test
Die erste "Fullsize-Limousine" der Japaner im Test

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22.04.2011
Sein Name ist Programm: Das japanische "Kizashi" bedeutet übersetzt "Aufbruch zu großen Dingen" oder, sinngemäß, "etwas Großes wird geschehen". Und etwas Großes ist de facto geschehen: Mit dem Kizashi ist Suzuki die Eroberung des D-Segmentes gelungen. Erstmals bieten die bislang für kleinere Fahrzeuge bekannten Japaner eine - nach europäischem Maßstab - Fullsize-Limousine an.
Suzuki Kizashi im Test
 

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Die Stärken, die die Produkte von Suzuki bisher so ausgezeichnet haben - die Fertigungsqualität, die Solidität und Langlebigkeit, die "Passgenauigkeit" für unterschiedlichste Einsatzzwecke, wird mit der neuen Limousine um eine Dimension erweitert: Erstmals darf man in einem deutlich luxusorientierten Fahrzeug Platz nehmen.

Der Kizashi ist ein erstaunlich ungewöhnliches Auto geworden, mit einer für japanische Verhältnisse erstaunliche Pragmatik realisiert: Der Blick auf die einspaltige Ausstattungsliste gibt Gewissheit: Es gibt nur ein einziges Modell. Ein Motor, ein Getriebe. Eine Ausstattungslinie im Innenraum. Allradantrieb ist immer mit dabei. Immerhin kann man sich den Lack aussuchen. Zur Wahl stehen aber nur 5 Farben. Weiß, silber, grau, schwarz. Und, fast überraschend: Rot.
Der Bruttolistenpreis für den Suzuki Kizashi beträgt 35.390 Euro, auf der Aufpreisliste stehen lediglich die Metalliclacke und ein "Infotainment Center" inklusive Navi. Und ein Veloursmattenset. Sonst nichts.

Um sein Geld bekommt man dennoch erstaunlich viel Auto: Der Innenraum gefällt die 4,65 Meter lange Limousine mit sehr hoher Qualitätsanmutung: Die dunklen Sportsitze sind lederbezogen und beheizbar, das Glasdach lässt viel Licht in herein, das Sportlenkrad ist sogar mit Schaltwippen ausgestattet. Gestartet wir schlüssellos. Der Kizashi bietet viel Platz für fünf Passagiere, einziges Manko ist die nicht allzu üppige Kopffreiheit. In puncto aktiver Sicherheit kann der Kizashi ein ABS/EBD und ein ESP-System mit Traktionskontrolle aufweisen. Insgesamt 9 Airbags, darunter sogar ein Kniebag für den Fahrer, sorgen für entsprechenden Insassenschutz.
Von außen wirkt das Fahrzeug überaus modern, die geduckte Silhouette verrät viel von seiner sportlichen Orientierung. Optische Leckerbissen sind die perfekt in die Heckschürze integrierten Endrohre der Abgasanlage.

Der angesprochene einzige verfügbare Motor ist ein Benziner mit 4 Zylindern und 2,4 Litern Hubraum. Seine 178 PS ermöglichen die zur Schau getragene Sportlichkeit auch in die Realität umzusetzen. Das laufruhige Aggregat ermöglicht gute Beschleunigungs- und Durchzugswerte, sein Verbrauch wird werkseitig mit 8,3 Litern angegeben - in der Praxis wird man wohl 1 bis 2 Liter dazuzählen müssen.
Die Kraft des Motors überträgt das neu entwickelte Allradsystem "i-AWD" ("Intelligent-All Wheel Drive") auf die Räder: Auf die Vorderräder zu 50 bis 100 Prozent, auf die Hinterräder bis maximal 50 Prozent. Interessantes Detail: Im Unterschied zu den meisten anderen 4WD-PKW muss der Allradantrieb (eigentlich der Antrieb der Hinterachse) mittels Taste am Armaturenbrett zugeschaltet werden.

Perfekter Erfüllungsgehilfe des Benzinmotors ist das stufenlose CVT-Getriebe. Ohne jegliche spürbare Unterbrechung wechselt es die Gänge. Kaum jemals verspürt man das Verlangen, dem Getriebe die Gänge händisch - also mittels der Schalt-Paddles - aufzudrängen.

Kizashi - Suzukis Aufbruch zu großen Dingen ist in der Tat gelungen.

 

Suzuki Kizashi
Die Daten


Motor:
 4-Zylinder Benzinmotor mit Multipoint-Einspritzung, 2.393 cm3, 178 PS, 230 Nm
 
Getriebe:
CVT (stufenloses Automatikgetriebe

Verbrauch: 8,3 Liter kombiniert (Herstellerangabe)
CO2-Emissionen: 191  g / km

Länge/Breite/Höhe: 4.650/1.820/1..470 mm

Leergewicht: 1.585 kg


Anhängelast (gebremst/ungebremst): 1.700/720 kg

Allrad/ Gelände: i-AWD (intelligent All Wheel Drive) zuschaltbarer (!) Allradantrieb

Serienausstattung (Auszug):

Elektr. Fensterheber, "Keyless Start" mit Start/Stopp-Knopf, 2-Zonen-Klima, CD-Radio mit MP3, 8 Lautsprecher, Tempomat, Lederausstattung, elektrisch verstellbare Sportsitze,  Sitzheizung Fahrer und Beifahrer, elektr. Glasdach, Xenon-Licht, Fahrer- und Beifahrerairbags, Seitenairbags vorne, Kopfbags vorne und hinten, Fahrer-Knieairbag, ABS mit EBD, ESP, VDSC (aktive fahrdynamikkontrolle), Parksensoren vorne und hinten

Preis:  € 35.390,--
 

gelaendewagen.at Test Nr. 108
Fotos: gelaendewagen.at





 
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