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Ferrari FF
Four seats - four wheel drive
Die Italiener bauen erstmals einen Allradler

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20.02.2011

"FF" nennt sich das Fahrzeug - ein Akronym für "four seats and four-wheel drive" - also vier Sitze und vier angetriebene Räder. Erstmals in der Geschichte der Marke mit dem springenden Pferd im Logo wird ein Auto gebaut, das die Urkraft der Werksmotoren gleichmäßig auf alle 4 Räder verteilt.

Ferrari FF

Von Pininfarina entworfen, soll der FF ferraritypisch extrem sportlich werden, dabei aber auch exzellenten Komfort und entsprechenden Luxus bieten.

Ferrari FF

Das Allradsystem namens "4RM" soll, so die Italiener in einer Presseaussendung, um "50 Prozent weniger wiegen soll als ein konventioneller 4WD-Antrieb". Es ist komplett in die Steuerungselektronik des Wagens integriert und verteilt "intelligent" das zur Verfügung stehende Drehmoment an alle 4 Räder.

Ferrari FF

Stichwort Drehmoment: das steht ausreichend zur Verfügung stehen - dafür sorgt der 660 PS
starke Zwölfzylindermotor mit 6,2 Litern Hubraum: Exakt 683 Newtonmeter stemmt er auf die Kurbelwelle. Das Trockengewicht des FF beträgt gerade einmal 1790 Kilogramm - ein Pferdchen hat damit nur rund 2,7 Kilo Fahrzeugmasse anzutreiben.

Ferrari FF

Es wäre nicht Ferrari, wäre im FF nicht jede Menge Technologie aus der Formel 1 verpackt.  Das Doppelkupplungsgetriebe zum Beispiel, das eine erstaunliche Beschleunigung mit ermöglicht - nur 3,7 Sekunden vergehen, bis Tempo 100 erreicht ist. Nicht wesentlich länger dauert es, bis die - theoretische - Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h erreicht ist.

Ferrari FF

Ach ja: Ein Wort zum Spritverbrauch gehört in Zeiten wie diesen zum guten Ton des seriösen
Motorjournalismus: Die 15,4 Liter, die sich der FF im Schnitt alle 100 Kilometer in die Brennräume zieht, haben uns nicht nachhaltig erschreckt.

Wir haben schon wegen eines Testautos angefragt - die Chance, auch eines zu bekommen,
wagen wir aktuell kaum zu beziffern. Sie dürfte ungefähr 1 zu Kaufpreis stehen.

Fotos: Ferrari





 
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