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American Way of Drive:
Der Dodge Durango
Das brandneue 2012er-Modell im Blitztest

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03.10.2011

Nicht einmal 2 Monate ist es her: bei der Rückgabe des Dodge RAM Testwagens ( hier geht's zum Bericht dazu) entdeckten wir auf dem Firmengelände von USCAR Steinböck einen weiteren interessanten Dodge: Den Durango, noch dazu ein brandneues Fahrzeug des Modelljahres 2012. Der erste in Österreich, wie uns Chef Robert Steinböck verriet.

Der Testtermin war schnell ausgemacht. Ein gepflegtes Wochenende lang genossen wir auf Niederösterreichs Straßen den "american way of drive".

Dodge Durango 2012 im Test
 

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Kurz, nur ganz war unsere Enttäuschung, dass wir dieses Mal nicht das mächtige Grollen des HEMI-Achtzylinders hören durften. Denn mit dem V6-Pentastar von Mutter Chrysler ist der Durango ebenfalls sehr gut motorisiert. Das 3,6 Liter große Aggregat verrichtet seinen Dienst flüsterleise und sorgt für einen adäquaten Vortrieb. Sportlichkeit kommt keine auf, doch Durchzug und Beschleunigung sind durchaus zufrieden stellend. Der Flexifuel-Motor kann auch mit E85 betrieben werden, dank Zylinderabschaltung ist er auch nicht übertrieben durstig: 10,7 Liter soll der Durchschnittsverbrauch  auf Überlandetappen betragen, in der Stadt gönnt sich der sechszylindrige Durango aber dann doch 14,7 Liter. Laut Herstellerangaben, wohlgemerkt.

Das 5-Gang-Automatikgetriebe arbeitet brav, aber auch nicht gerade sportlich. Dem Fahrwerk merkt man an, dass es auch für stärkere Antriebe konzipiert ist: Es ist unamerikanisch-straff und erlaubt ein präzises Handling. Zusammen mit der ebenfalls sehr präzisen und recht direkten Lenkung fühlt man sich mit dem Durango auf kurvigen Landstraßen rasch sehr wohl. 

In engen Gassen wirkt der riesenhafte Wagen etwas deplatziert, auch ist die Rundumsicht nicht allzu gut: Stadtfahrten sind nicht so sein Ding. Andererseits: die im Modell "Citadel" serienmäßige Rückfahrkamera macht das Einparken und das Rangieren zu einem Kinderspiel, auch ist der Wendekreis sensationell klein.

Mit einer Grundfläche von rund 5 x 2 Metern hat der Durango alle Möglichkeiten, mit üppig Platz im Innenraum zu klotzen. Selbst sehr große Fahrer rücken den Sitz ein Stück nach vorne, um gut zu den Pedalen zu kommen. In der zweiten Sitzreihe gibt es so Kniefreiheit en masse.

Und: Auch die beiden Einzelsitze in der dritten Sitzreihe bieten guten Komfort, die Sitzfläche erhebt sich deutlich über den Fahrzeugboden und erlaubt so eine recht ergonomische Sitzposition.

Sie lassen sich fast vollständig flach umlegen und schaffen so einen riesigen, exakt 1,35 Meter langen Laderaum. Sind die Sitze der 3. Reihe belegt, bleibt noch immer  auf circa einem halben Meter Platz für's Gepäck. 

Hervorzuheben ist die exzellente Grundausstattung, mit der der Durango angeliefert wird - was wir in der Datenbox unten angeführt haben, ist nur ein Bruchteil der verfügbaren Features. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist  gut - deutlich besser jedenfalls als bei der Konkurrenz aus Deutschland oder  Japan.

Wer sich einen souveränen Raumgleiter mit viel Platz für bis zu 7 Personen und  Topausstattung wünscht, auf einen Dieselmotor zugunsten eines flüsterleisen Benziners verzichten kann und sich mit einem ungewöhnlichen Fahrzeug aus der Blechlawine abheben will, sollte einen Besuch im 13. Wiener Gemeindebezirk in Erwägung ziehen: bei USCAR.AT erzählt man ihnen dann den ganzen Rest über den neuen Durango.

Dodge Durango "Citadel"
Die Daten


Motor:
V6 Benzinmotor, 24 Ventile, 3.604 cm3, 290 PS, 353 Nm

Getriebe: 5-Gang-Automatikgetriebe

Länge/Breite/Höhe:
5.075/1.924/1.800 mm

Leergewicht:
2.225kg

Verbrauch:
ca. 14,7 l in der Stadt, ca. 10,7 l Überland (= 16 bzw 22 miles per gallon)

Offroad:
Permanenter Allradantrieb, 20,7 cm Bodenfreiheit

Ausstattung (Auszug):
schlüsselloser Zugang, Motorstartknopf, Mehrzonen-Klimaanlage, 7 Sitze, Ledersitze mit Memory vorne elektrisch verstellbar und beheizbar,  6,5-Zoll-Touch Screen, Schiebedach, Rückfahrkamera, beheiztes Lenkrad, Soundanlage mit Hard Disk, 9 Lautssprechern und Subwoofer, 20"-Aluräder, Stabilitätskontrolle, Tempomat

Preis:
ab € 54.900,--
 

gelaendewagen.at Test Nr. 114
Fotos: gelaendewagen.at





 
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