 |
|
Test: Der Yokohama Geolandar A/T-S |
|
Ein Reifen für alle Fälle ... |
|
home
zubehör |
|
|
| 01.06.2009 |
|
Mitte April - wieder einmal stellt sich die
"Sommerreifenfrage": Der alte All-Terrain ist nach 4 Jahren
intensiver Nutzung optisch zwar noch durchaus in Ordnung, aber
spürbar hart geworden - ein nicht zu unterschätzendes
Sicherheitsrisiko. Ein adäquater Ersatz muss her. Das
Anforderungsprofil: Auf befestigten Straßen muss der Gummi
Sicherheit und ein vernünftiges Maß an Komfort und Manieren
bieten. Jenseits des Asphaltes sollen keine Trophys gefahren
werden, der Reifen muss aber dennoch gewährleisten, dass wir
nicht am ersten schlammigen Feldweg hängen bleiben. |
|
 |
|
Unser guter, alter Toyota Hilux: Seit 2001
im Redaktionsbesitz - ein unverwüstliches, ehrliches Fahrzeug.
Mit seinem konventionellen, händisch zuschaltbaren Allradsystem
optimal, um Reifen zu testen: Weil keine unmerkbar eingreifende
Elektronik die Eindrücke des Popometers verfälscht. Und weil man
dem Auto Dinge antun kann, die konventionelle SUVS längst nicht
mehr aushalten. |
|
Yokohama Österreich wusste da Rat - und
bot uns den neuen Geolandar A/T-S an. Ein Reifen, von dem
wir in diversen Internet-Foren schon Wunderdinge vernommen
hatten. Ein klassischer "All Terrain" mit zwar wenig aggressiver
Profiloptik, dem die Online-Community on- wie offroad dennoch
regelmäßig Höchstnoten verleiht. |
|
 |
|
Heute schon recht selten zu sehen: Ein Reifen mit hohem
75er-Querschnitt, konkret ein 225/75R16 |
|
Auf der Straße
Direkt vom Reifenbetrieb unseres Vertrauens ging es auf die
Wiener A23 - auf trockener Fahrbahn überraschte der Yokohama
zuallererst durch seinen hohen Abrollkomfort und den unglaublich niedrigen Geräuschpegel
- kaum lauter als der eben für den Sommer eingemottete, feinst
ziselierte Winterreifen.
Ideale Testbedingungen nur wenige Minuten später: Ein feiner,
kleiner Platzregen sorgte für schmierig-feuchte Fahrbahnen:
Auch hier konnten wir dem Geolandar Höchstnoten geben - seine
Gutmütigkeit im Umgang mit dem nassen Element - auch in
schnelleren Kurven oder beim Bremsen - sucht im Bereich
der AT-profilierten Reifen ihresgleichen. |
|
 |
|
Das symmetrische Profil des Yokohama
Geolandar A/T-S ist im Vergleich zu Reifen des Mitbewerbes wenig
aggressiv: Aus diesem Grund waren wir auf unsere Ergebnisse im
Offroad-Test ernsthaft gespannt. Und auch in diesem Bereich hat
sich der Reifen gut geschlagen und bewährt: Die Profilblöcke
stehen zwar nicht allzu weit auseinander - im Untergrund
"verkrallen" kann sich der Reifen offroad nicht wirklich, auch
die Selbstreinigungskraft leidet darunter - dennoch kann
der Reifen auf schlechtem Untergrund mit überraschend viel
Traktion punkten: Spezialgebiete sind hier nasse Wiesen
und rutschige Feldwege, mit hartem oder steinigem
Untergrund. Schlamm ist natürlich so eine Sache - siehe die
angesprochene mangelnde Selbstreinigung, wenn's in den wirklich
zähen Modder geht. Aber dafür gibt's schließlich MTs ... |
|
 |
|
Augenfälligster Unterschied zu den meisten
anderen AT-Reifen, die es momentan am Markt gibt: Der Geolandar
A/T-S ist im Profil und an der Karkasse überaus weich.
Was prinzipiell der Sicherheit auf der Straße und auch der
Traktion im Gelände zugute kommt - der Offroader stellt sich
dennoch die Frage nach der Haltbarkeit und Verletzungsresistenz.
Diese können wir nach knapp einem Monat des Testens naturgemäß
noch nicht beantworten - wir werden Sie darüber auf dem
Laufenden halten. |
|
 |
|
Erstes Fazit nach den ersten paar hundert
Testkilometern: Der Yokohama Geolandar ist ein Reifen für
alle Fälle - exzellent auf der Straße, mit sicherem
Handling auf trockenen und nassen Straßen, dazu ein williger
und verlässlicher Begleiter, wenn man 'mal den Asphalt verlässt.
Unsere Einschätzung: Zu 80 % ist dieser Gummi auf Teer und
Asphalt zu Haus', zu 20 % dort, wo das Abenteuer beginnt ...
Mehr Infos:
Yokohama.at: Infos zu verfügbaren Reifengrößen und Preisen (PDF,
2,6 MB) |
|
|
|
Fotos: gelaendewagen.at |
|
|
 |
| |
(c) allradnews.at & gelaendewagen.at
|