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Allrad unter Strom: Die "e-mobility 2009"
Auf der e-mobility09 in Graz stellten Österreichs führende Unternehmen des Autoclusters unter dem Motto „Mobilität steht unter Strom” ihre Forschungsergebnisse und aktuellen Studien zur umweltfreundlichen Fortbewegung vor.

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04.07.2009

Das Hauptaugenmerk legten die Veranstalter auf elektrisch betriebene Roller und Fahrräder, um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten und die Fortbewegung auf zwei Rädern attraktiver zu machen. Doch auch in der Königsklasse der elektrobetriebenen Mobilität, der Hybridfahrzeuge, konnten einige Neuerungen bewundert werden.

Mercedes-Benz ML350 HySUV

Auf dem Gebiet der Hybrid-Technik im Allradsektor stellte Magna Steyr den Prototypen „HySUV“ in den Mittelpunkt, der in Zusammenarbeit von Magna Powertrain und Siemens-VDO auf Basis eines Mercedes-Benz ML350 entwickelt wurde. Mittels zweier Elektromotoren, die im „HySUV“ getrennt voneinander arbeiten und jeweils eine Achse antreiben ist es möglich, bis zu 120km/h mit elektrischer Unterstützung zu fahren und so den Verbrauch des Verbrennungsmotors deutlich zu senken.

So verbindet der ML350 HySUV die Fahrleistungen eines ML500 mit der Effizienz und Sparsamkeit eines ML320 CDI. Beide Elektromotoren leisten jeweils 55kW, wobei bis zu 500 Nm Drehmoment an die ausschließlich elektrisch angetriebene Vorderachse geschickt werden, die Hinterachse muss sich mit 350 Nm begnügen. Als Energiespeicher fungieren Lithium-Ionen-Akkus, die im Heck untergebracht wurden. Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung des HySUV war die Möglichkeit, die Hybridtechnik ohne tiefer greifende Umbau- und Anpassungsarbeiten in das Basisfahrzeug integrieren zu können.

Mila Alpin

Neben dem HySUV konnte bei Magna auch der Mila Alpin besichtigt werden. Auf dem Genfer Automobilsalon 2008 präsentiert, stellt der Mila Alpin eine kompakte Geländestudie mit vielfältigen Möglichkeiten zur Integration innovativer Antriebskonzepte dar. So wäre für den Alpin ein Betrieb mit Flüssiggas, Wasserstoff oder Strom denkbar, auch eine kombinierte Hybridlösung wäre technisch zu realisieren.


Trotz des hartnäckigen Dauerregens ließ ein beachtliches Besucherinteresse darauf schließen, dass das Thema „Mobilität unter Strom“ unter den Interessenten großen Anklang findet. Bleibt abzuwarten, inwiefern diese Technologieträger Einfluss auf die Herstellung herkömmlicher Fahrzeuge haben werden.



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Text und Fotos: Lukas Wieringer





 
(c) allradnews.at & gelaendewagen.at