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"e_TERRAIN TECHNOLOGIES":
Land Rover Freelander mit Hybridantrieb |
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Land Rover hat auf ein
neues Antriebskonzept für die Zukunft vorgestellt: Der "Diesel-ERAD-Hybridantrieb"
kombiniert einen Common-Rail-Diesel und einen Elektromotor. Eine
Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent könnte so
erreicht werden. |
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| 24.07.2008 |
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Erste Alltagstests laufen bereits - dafür wurde das neue Antriebssystem in einen
Freelander 2 integriert. Es ist laut Land Rover aber so flexibel und modular
angelegt, dass es mit einer Vielzahl von Modellen und Antrieben
aus dem Land Rover-Programm kombiniert werden kann. |
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Der neue Antrieb besteht aus einem
emissionsarmen Dieselmotor, einem integrierter
Kurbelwellen-Starter-Generator ("CISG"), einer
Lithium-Ionen-Batterie der neuesten Generation und einem
Hinterachs-Elektroantrieb ("ERAD" - "Electric Rear Axle
Drive").
Land Rover erwartet eine Senkung der CO2-Emissionen je
nach Einsatzgebiet des Fahrzeuges um 20 bis 30 Prozent. |
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Ziel der Land Rover-Ingenieure war, eine parallele
Hybridanordnung zu schaffen, die perfekt mit Allrad- und
Zweiradantrieb harmoniert. Wie bei allen parallelen
Hybridlösungen sorgt auch hier entweder ein Elektro- oder der
Dieselmotor für den Antrieb – bzw. eine Kombination aus beiden
Aggregaten. Der ERAD besteht im Wesentlichen aus einem
leistungsstarken 300-Volt-Motor, der 25 kW
Dauerleistung und Leistungsspitzen von bis zu 35 kW
erbringt. Das maximale von Drehmoment von 200 Nm liegt –
wie bei Elektrotriebwerken üblich – sofort beim Start des Motors
vor. Dank ERAD kann ein Land Rover allein mit Elektrokraft
angetrieben werden, wodurch der CO2-Ausstoß im Stadtverkehr
drastisch sinkt. Sowohl Allradantrieb, als
auch nur der Antrieb von Vorder- bzw. der Hinterachse ist möglich
-
je nachdem wie viel Traktion für die jeweilige Fahrsituation
benötigt wird. |
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Der integrierte Kurbelwellen-Starter-Generator CISG
befindet sich innerhalb des Doppelkupplungsgetriebes und
fungiert als zusätzliche Antriebsquelle und als
Anlasser des Dieselmotors - inklusive einer
verbrauchssenkenden Stopp-Start-Automatik. Sowohl
Elektromotor als auch CISG können beim Bremsen Energie zurück
gewinnen und laden so die eigens für dieses Projekt
entwickelte Batterie auf.
Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Kofferraum platziert
und benötigt in etwa den Platz eines normalen Reserverades. Sie
hat keinen Memory-Effekt, enthält weder Schwermetalle noch
giftige Materialien, erzeugen 288 Volt und akzeptieren
eine energiereiche Schnellladung.
Mit dem Hybridantrieb konnte auch das Allradkonzept
"Terrain-Response" neu gestaltet werden. In den Prototypen
stehen fünf Programme zur Verfügung: „Eco“ als Standardmodus im
Zweiradbetrieb, "Dynamic" in Zweirad- oder Vierradbetrieb sowie
„Gras/Schotter/Schnee“, „Schlamm“ und „Sand“ jeweils im
Vierradbetrieb. In allen Modi entscheidet die Steuerung
selbsttätig und flexibel über den besten Antriebsmix zwischen
Diesel und E-Motor sowie über Zwei- oder Vierradantrieb.
Als erstes wird Land Rover die Start-Stopp-Automatik zur
Serienreife bringen: Bereits 2009 soll sie beim handgeschalteten
Freelander 2 mit Dieselmotor zum Einsatz kommen. |
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Fotos: Land Rover
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