Beim Genfer Automobilsalon im März rückte am
Nissan-Stand ein Konzeptfahrzeug in den Mittelpunkt des
Interesses: Die Studie "Qashqai" ist als "kompaktes
Crossover-Fahrzeug für urbane Abenteuer und moderne Lebensart"
konzipiert.
Die seriennahe Studie ist nicht nur eine imposante Erscheinung,
sondern markiert auch den Beginn einer neuen Ära bei Nissan: Er
ist das erste Fahrzeug, das zur Gänze im neuen Londoner Center
von Nissan Design Europe entworfen und entwickelt wurde. Es
besitzt einen elektronisch gesteuerten Allradantrieb und ein
innovatives Konzept mit faltbaren Sitzen, das beispielsweise den
unkomplizierten Transport von Fahrrädern ermöglicht. Die
Flexibilität des Qashqai wird durch Fondtüren, die hinten
angeschlagen sind, sowie eine fehlende B-Säule weiter erhöht.
Diese außergewöhnliche Lösung wurde ohne Kompromisse in der
Struktursteifigkeit des Fahrzeugs verwirklicht.
Zum interessanten Auftritt des Qashqai trägt die Kreuzung von
Stilmitteln bei: Markante Radhäuser erinnern an die
Standfestigkeit von Offroad-Fahrzeugen, während die viele
elegante Details primär den Stadtbewohner hervorkehren.
Nissan definiert das Zielpublikum für Crossover-Fahrzeuge wie
folgt: Potentielle Käufer finden sich vornehmlich in der Stadt;
es sind junge Menschen, die nach Freiheit und Abenteuer streben,
was sich in außergewöhnlichen Freizeitbeschäftigungen
niederschlägt. Von einem Automobil erwarten sie ebenso
außergewöhnliche Fähigkeiten sowie ein charismatisches
Erscheinungsbild, das sich in Lebensstil und Modebewusstsein
dieser Generation einfügt.
Mit all diesen Attributen will der Qashqai eine Alternative zu
den herkömmlichen Angeboten im kompakten C-Segment darstellen.
Nach Einschätzung des Unternehmens wird die Nachfrage nach
leistbaren Crossover-Konzepten dieser Art in den nächsten Jahren
deutlich zunehmen.