Mehr Fotos!Im Discovery 3 feiern
neue, hoch entwickelte Technologien ihre Premiere,
beispielsweise das patentierte „Terrain Response”-Antriebssystem.
Diese Neuentwicklung, die kürzlich erstmals in der Studie Range
Stormer zu sehen war, optimiert Fahrverhalten bzw. -komfort und
stellt ein Maximum an Traktion zur Verfügung. Mithilfe eines
Drehschalters am Armaturenbrett kann der Fahrer unter fünf
verschiedenen „Terrain Response”-Einstellungen wählen: Zur
Verfügung stehen ein Normalprogramm für den Alltagsbetrieb, ein
Gras/Schotter/Schnee - Modus für glatten Untergrund sowie drei
spezielle Offroad-Programme - Schlamm/Furchen, Sand und ein
Geröll-Kriechgang. „Terrain Response” stellt auf dem gewählten
Untergrund automatisch entsprechend die verschiedenen
elektronischen Steuerungen und mechanischen Traktionshilfen des
Fahrzeugs ein - zum Beispiel Fahrzeugniveau,
Motor-Ansprechverhalten, Bergabfahrkontrolle, elektronisch
gesteuerte Traktionskontrolle und die Getriebeabstimmung.
Matthew Taylor: „Mit ,Terrain Response’ hat der Fahrer einen
erfahrenen Copiloten. Er hilft ihm, unter allen Bedingungen das
Beste aus dem Fahrzeug herauszuholen - auf und abseits der
Straßen.”
Eine weitere Innovation, die der Discovery 3 präsentiert, ist „Integrated
Body-frame”: die von Land Rover entwickelte integrierte
Karosserie-Rahmen-Struktur. Diese Lösung „vereint den
Fahrkomfort und das Straßen-Fahrverhalten eines Monocoque mit
höchstem Leistungsvermögen im Gelände“. Darüber hinaus verfügt
der Discovery 3 über adaptives Kurvenlicht: Die Scheinwerfer
schwenken beim Einbiegen in Kurven mit und ermöglichen dem
Piloten so eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn.
Dynamik und Leistungsvermögen im Straßenbetrieb standen bei der
Entwicklung des Discovery 3 ganz oben auf der Prioritätenliste.
Etwa beim Triebwerk: Topmotorisierung ist eine umfassend
weiterentwickelte 4,4-Liter-Version des V8-Benzinmotors von
Jaguar. Zu den Modifikationen vor dem Einsatz in einem Land
Rover zählen der von 4,2 auf 4,4 Liter vergrößerte Hubraum, mehr
Drehmoment bei niedrigen Touren, eine nochmals verbesserte
Staub- und Wasser-Dichtigkeit sowie eine veränderte
Luftansaugung, sodass das Fahrzeug sowohl Wasserläufe
durchqueren, als auch entspannt auf der Autobahn dahingleiten
kann. Darüber hinaus gehört zum Anforderungsprofil von Land
Rover, dass ein Motor auch bei extremen Neigungswinkeln, wie sie
im Gelände vorkommen können, perfekt funktioniert.
Neben dem 4,4-Liter-V8 stehen für den Discovery 3 zwei weitere
Motoren zur Verfügung. Zum einen ein neuer
2,7-Liter-V6-Turbodiesel von Land Rover: Der Selbstzünder
arbeitet mit Common-Rail-Einspritzung sowie einem Turbolader mit
Verstellgeometrie und dürfte für viele Kunden in Europa die
erste Wahl sein. Während der Turbodiesel in Nordamerika nicht
erhältlich sein wird, steht auf einigen Märkten ein
weiterentwickelter 4,0-Liter-V6-Benziner als dritte Option
bereit.
Alle drei Triebwerke, die serienmäßig mit permanentem
Vierradantrieb gekoppelt sind, überzeugen auf der Straße durch
hohen Komfort und reichlich Leistung, wozu auch das „Intelligent
Shift”-Getriebe beiträgt - eine Sechsstufen-Automatik mit
„intelligenter” Steuerung. Dieses Getriebe haben die
Benzinerversionen serienmäßig an Bord, beim Turbodiesel ist
„Intelligent Shift” als alternative Option zum
Sechsgang-Schaltgetriebe lieferbar.
Für Kultiviertheit und Fahrkomfort bürgt zudem die
Einzelradaufhängung rundum, die in den meisten Modellversionen
durch Luftfederung ergänzt wird. Die höhenverstellbare
Luftfederung fungiert gleichzeitig als Niveauregulierung,
erleichtert durch Absenken der Karosserie den Ein- bzw. Ausstieg
und optimiert außerdem mit der Möglichkeit zur Erhöhung der
Bodenfreiheit die Geländetauglichkeit.
Das Land Rover Design findet seinen Ausdruck unter anderem in
einer kraftvoll wirkenden Kombination aus vertikal und
horizontal gestalteten geometrischen Elementen. Dazu in großen
Glasflächen und der markanten Stufe im Dach, die zudem den
Kopfraum für die Passagiere vergrößert. Charakteristisch ist
darüber hinaus die asymmetrisch geteilte Heckklappe: Der
niedrigere untere Teil reduziert im geschlossenen Zustand die
Höhe der Ladekante und erleichtert nach dem Öffnen die
Erreichbarkeit des Heckabteils.
Auch der Pilot des neuen Discovery 3 genießt die „alles
beherrschende und überblickende“ – Originalzitet Land Rovert -
„Command”-Sitzposition.
Die Passagiere im Fond wiederum sitzen beinahe wie im Theater:
Höher als auf den vorderen Plätzen und dadurch mit
hervorragender Sicht.
Breite, weit öffnende Türen vorn und hinten, sowie eine clever
ausgelegte Bestuhlung vereinfachen Ein- und Ausstieg. Für noch
mehr Flexibilität lassen sich die Sitze der zweiten und dritten
Reihe komplett umlegen, wodurch eine große und völlig ebene
Ladefläche entsteht.
Der rundum neu entwickelte Discovery 3 ersetzt die erfolgreiche,
1989 erstmals präsentierte Discovery-Reihe, die das Segment der
mittelgroßen, komfortablen Offroader entscheidend prägte und in
vielen europäischen Ländern zu den meistverkauften 4x4-Modellen
überhaupt gehörte. Der Neuling wird im Lauf des Jahres auf den
einzelnen Märkten sein Debüt feiern. |