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Der Land Rover Discovery 3
Matthew Taylor, Land-Rover-Managing-Director: „Der Discovery 3 ist ein echter Land Rover. Sein Zweck und sein Charakter werden in jedem Detail klar ersichtlich - vom makellosen Design über die enorme Flexibilität bis hin zum hohen Fahrkomfort. Wie alle neuen Land Rover Modelle verbindet er hervorragende Fahreigenschaften auf der Straße mit uneingeschränkter Geländetauglichkeit.”
02.04.2004
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Im Discovery 3 feiern neue, hoch entwickelte Technologien ihre Premiere, beispielsweise das patentierte „Terrain Response”-Antriebssystem. Diese Neuentwicklung, die kürzlich erstmals in der Studie Range Stormer zu sehen war, optimiert Fahrverhalten bzw. -komfort und stellt ein Maximum an Traktion zur Verfügung. Mithilfe eines Drehschalters am Armaturenbrett kann der Fahrer unter fünf verschiedenen „Terrain Response”-Einstellungen wählen: Zur Verfügung stehen ein Normalprogramm für den Alltagsbetrieb, ein Gras/Schotter/Schnee - Modus für glatten Untergrund sowie drei spezielle Offroad-Programme - Schlamm/Furchen, Sand und ein Geröll-Kriechgang. „Terrain Response” stellt auf dem gewählten Untergrund automatisch entsprechend die verschiedenen elektronischen Steuerungen und mechanischen Traktionshilfen des Fahrzeugs ein - zum Beispiel Fahrzeugniveau, Motor-Ansprechverhalten, Bergabfahrkontrolle, elektronisch gesteuerte Traktionskontrolle und die Getriebeabstimmung. 

Matthew Taylor: „Mit ,Terrain Response’ hat der Fahrer einen erfahrenen Copiloten. Er hilft ihm, unter allen Bedingungen das Beste aus dem Fahrzeug herauszuholen - auf und abseits der Straßen.”

Eine weitere Innovation, die der Discovery 3 präsentiert, ist „Integrated Body-frame”: die von Land Rover entwickelte integrierte Karosserie-Rahmen-Struktur. Diese Lösung „vereint den Fahrkomfort und das Straßen-Fahrverhalten eines Monocoque mit höchstem Leistungsvermögen im Gelände“. Darüber hinaus verfügt der Discovery 3 über adaptives Kurvenlicht: Die Scheinwerfer schwenken beim Einbiegen in Kurven mit und ermöglichen dem Piloten so eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn.


Dynamik und Leistungsvermögen im Straßenbetrieb standen bei der Entwicklung des Discovery 3 ganz oben auf der Prioritätenliste. Etwa beim Triebwerk: Topmotorisierung ist eine umfassend weiterentwickelte 4,4-Liter-Version des V8-Benzinmotors von Jaguar. Zu den Modifikationen vor dem Einsatz in einem Land Rover zählen der von 4,2 auf 4,4 Liter vergrößerte Hubraum, mehr Drehmoment bei niedrigen Touren, eine nochmals verbesserte Staub- und Wasser-Dichtigkeit sowie eine veränderte Luftansaugung, sodass das Fahrzeug sowohl Wasserläufe durchqueren, als auch entspannt auf der Autobahn dahingleiten kann. Darüber hinaus gehört zum Anforderungsprofil von Land Rover, dass ein Motor auch bei extremen Neigungswinkeln, wie sie im Gelände vorkommen können, perfekt funktioniert.

Neben dem 4,4-Liter-V8 stehen für den Discovery 3 zwei weitere Motoren zur Verfügung. Zum einen ein neuer 2,7-Liter-V6-Turbodiesel von Land Rover: Der Selbstzünder arbeitet mit Common-Rail-Einspritzung sowie einem Turbolader mit Verstellgeometrie und dürfte für viele Kunden in Europa die erste Wahl sein. Während der Turbodiesel in Nordamerika nicht erhältlich sein wird, steht auf einigen Märkten ein weiterentwickelter 4,0-Liter-V6-Benziner als dritte Option bereit.

Alle drei Triebwerke, die serienmäßig mit permanentem Vierradantrieb gekoppelt sind, überzeugen auf der Straße durch hohen Komfort und reichlich Leistung, wozu auch das „Intelligent Shift”-Getriebe beiträgt - eine Sechsstufen-Automatik mit „intelligenter” Steuerung. Dieses Getriebe haben die Benzinerversionen serienmäßig an Bord, beim Turbodiesel ist „Intelligent Shift” als alternative Option zum Sechsgang-Schaltgetriebe lieferbar.

Für Kultiviertheit und Fahrkomfort bürgt zudem die Einzelradaufhängung rundum, die in den meisten Modellversionen durch Luftfederung ergänzt wird. Die höhenverstellbare Luftfederung fungiert gleichzeitig als Niveauregulierung, erleichtert durch Absenken der Karosserie den Ein- bzw. Ausstieg und optimiert außerdem mit der Möglichkeit zur Erhöhung der Bodenfreiheit die Geländetauglichkeit.

Das Land Rover Design findet seinen Ausdruck unter anderem in einer kraftvoll wirkenden Kombination aus vertikal und horizontal gestalteten geometrischen Elementen. Dazu in großen Glasflächen und der markanten Stufe im Dach, die zudem den Kopfraum für die Passagiere vergrößert. Charakteristisch ist darüber hinaus die asymmetrisch geteilte Heckklappe: Der niedrigere untere Teil reduziert im geschlossenen Zustand die Höhe der Ladekante und erleichtert nach dem Öffnen die Erreichbarkeit des Heckabteils. 

Auch der Pilot des neuen Discovery 3 genießt die „alles beherrschende und überblickende“ – Originalzitet Land Rovert - „Command”-Sitzposition. Die Passagiere im Fond wiederum sitzen beinahe wie im Theater: Höher als auf den vorderen Plätzen und dadurch mit hervorragender Sicht. 

Breite, weit öffnende Türen vorn und hinten, sowie eine clever ausgelegte Bestuhlung vereinfachen Ein- und Ausstieg. Für noch mehr Flexibilität lassen sich die Sitze der zweiten und dritten Reihe komplett umlegen, wodurch eine große und völlig ebene Ladefläche entsteht.

Der rundum neu entwickelte Discovery 3 ersetzt die erfolgreiche, 1989 erstmals präsentierte Discovery-Reihe, die das Segment der mittelgroßen, komfortablen Offroader entscheidend prägte und in vielen europäischen Ländern zu den meistverkauften 4x4-Modellen überhaupt gehörte. Der Neuling wird im Lauf des Jahres auf den einzelnen Märkten sein Debüt feiern.

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